Tja da hat unser Rainer mal wieder ne dicke Lippe riskiert
Kam ja gemeinsam mit Rolf an und haben in Abstimmung mit den Einweisern gleich nen Platz für Rainer mit reserviert.
Gott sei Dank spendete der Pavilion schön Schatten und es wehte ein angenehmer Wind. Sonst hätten wir bestimmt arg gelitten.
Freitag Abend recht brav und Alkoholarm verbracht, so dass wir ausgeruht den Renntag beginnen konnten.
Vor dem Start sprach der noch sehr junge Bürgermeister nette Worte zu den Teilnehmern. Der Bürgermeister war wohl von Anfang an der neuen Veranstaltung zugetan. Überhaupt war die Begeisterung bei den Anwohnern klasse und hilfsbereit obendrein (dazu weiter unten mehr).
Da die Renndistanz mit 75 km bei einigen doch Tankspezifisch eng geworden wäre, gab es eine Möglichkeit das Kanister auf einen LKW gebracht werden konnten. Diese wurden an der Zeitkontrolle bei ca. Km 35 abgestellt, so dass man nachtanken konnte. Dort wurde auch kostenlos Wasser gereicht.
Strecke würde ich vom Schwierigkeitsgrad zwischen Sandhausen und Mauer einordnen (Matthias wäre für dich ideal gewesen). Klar wie Rainer schrieb recht hoher Schotter und Wiesenanteil. Aber einige richtig tolle steinige Auf- und Abfahrt, da rappelte es schon gut am Lenker.
Leider lief meine Aprilia von Meter zu Meter in der zweiten Runde immer schlechter und ca. 15 km vor dem Ziel ging fast nichts mehr. Hab Rolf weitergeschickt und bin runter ins nächste Dorf. Wären nur noch 4 km bis zum Fahrerlager gewesen, aber nix ging mehr.
An nem Gutshof im Schatten abgestellt und bevor ich mein Werkzeug raus gekramt hatte, kam schon eine Frau aus dem Haus und fragte ob ich Hilfe brauche.
Nachdem ne neue Kerze nix brachte und der Motor beim Kicken sich irgendwie anders anhörte, war klar da geht nix mehr. Die Frau gefragt wie ich am besten zum Ort vom Fahrerlager kommen konnte. Die schnell den Autoschlüssel geholt und mich netter Weise da hin gefahren.
Umgezogen, Matratze raus, Auffahrschiene rein und los das Moped geholt.
Wieder im Fahrerlager angekommen, kam Rolf auch schon ins Ziel. Sitze dann so dar und telefoniere mit meiner Frau, da fällt mein Blick auf den Vergaser/Ansaugstutzen.
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Zuhause dann mal abgeschraubt und das Elend gesehen. Wieso das jetzt so heftig gerissen ist, keine Ahnung. Der Gummi war jetzt knapp 7 Jahre drauf.

Ob der Vergaser durch das Geländehopsen das quasi abvibriert hat? Sollte man also wohl mit den Jahren doch kontrollieren und auswechseln.
Wie der Motor das jetzt verkraftet hat, sehe ich wenn ich dem auf dem Tisch habe.
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War trotzdem eine sehr schöne Veranstaltung und das Samstag Abendprogramm bei den Kraichtalern wieder klasse. Arnd spielte herausragend Gitarre und begleitete sich mit Mundharmonika und Gesang.
Wurde dann ruckzuck 1:00 Uhr
Jetzt kommt der Parmakit Motor rein und wird in 2 Wochen in Esslingen getestet.
Kalle